E Pluribus Unum #0 PDF-Download
Editorial
E Pluribus Unum ist ein Magazin das Unverschämtes fordert: Respekt. Respekt vor der Aufklärung, Respekt vor dem Freien Westen, Respekt vor der offenen Gesellschaft. Respekt vor Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück.
Mainstream ist das nicht. Grosse Teile der politischen Landschaft in Deutschland würden die Leben unzähliger Menschen allzu leicht in die Hände von Kommunisten, Islamisten und anderen mordenden Unsympathen legen, wenn man sie liesse. Gerade die vorgeblichen Pazifisten zeichnen sich dabei durch eine beispiellose moralische Verkommenheit aus, wenn sie fordern, ganze Länder der totalitären Willkür zu überlassen. Dies geschieht selten ohne den Verweis darauf, dass der Westen nicht besser sei, als beliebiger Diktatoren-Abschaum. Diesem weit verbreiteten Relativismus mit Esprit und einem auf universelle Menschenrechte eingenordeten moralischen Kompass zu begegnen, ist eines der Ziele von E Pluribus Unum.
Bei unverschämten Forderungen religiöser (überwiegend islamischer) Fundamentalisten wird zu häufig klein beigegeben, statt sie in ihre Schranken zu weisen. Dabei werden Erfolge des Kampfs um Gleichberechtigung der letzten Jahrzehnte leichtfertig einer Toleranz geopfert, die (frei nach Churchill) das Krokodil füttert, das sie zerfleischen wird.
Wenn die Gleichstellung von Frauen und Männern außerhalb der Gleichstellungsbüros und die Rechte von Schwulen und Lesben jenseits des Christopher-Street-Day mehr sein sollen, als bürokratische Planziele, ist es höchste Zeit den aktivsten Feinden dieser Errungenschaften Demut abzuzwingen,
Im Inneren ist die Freiheit als Rechtsgut von vielen Seiten bedroht. Der notwendige Antiterror-Kampf bedingt vielfach unnötige Erosionen der geschützten Rechtsgüter. Das unveräusserliche Recht, jede Weltanschauung und Religion zu beleidigen, ist unerklärlicherweise umstritten. Die Europäische Union mutiert zum Metastaat1, ohne dass die Souveräne, die EU-Bürger, nennenswert informiert sind. Die Klimarettung treibt nicht nur unwissenschaftliche Stilblüten. Jenseits jeder wissenschaftlichen Evidenz wird das Leben der Bürger durchreguliert.
Dennoch: Dies wird kein verbissenes Kampfblatt, das eine Tugend sich darin gefällt, gegen einen vermeintlichen oder tatsächlichen Mainstream anzukämpfen. Dafür ist das Leben zu schön (und zu kurz). Neben politischen Meinungsartikeln werden die Errungenschaften des Freien Westens, insbesondere die kulturellen, gewürdigt. Die Möglichkeit unbefangen das Fremdgehen zu diskutieren, das Zusammenleben von Israelis und Arabern und die wunderbaren Apple Computer2 sind Ausweis des enormen kulturellen Kontextes, aus dem wir schöpfen.
Vielleicht werd es sogar mehr Ausgaben, als bloss diese.
Viel Freude beim Lesen!
